Nachdem die ersten drei Wochen wie im Flug vorbei gegangen sind, beschloss ich, in Wien erst einmal einen Gang runter zu schalten.

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Dies fällt einem bei den ganzen prächtigen Sehenswürdigkeiten der Stadt auch nicht sonderlich schwer. Gerade im ersten Bezirk gibt es an so ziemlich jeder Ecke ein schönes historisches Gebäude zu bestaunen, ein interessantes Museum zu besichtigen oder einfach nur einen guten Kaffee in gemütlicher Atmosphäre in einem der unzähligen Kaffeehäuser zu genießen. Somit ist Wien immer eine Reise wert…

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Schloß Belvedere

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Aber auch in den anderen Bezirken gibt´s Sehenswertes zu entdecken, wie z.B. die Hundertwasser Gebäude im dritten Bezirk. Wenn man die so sieht, kann man das bekannte Zitat von dem Künstler und Architekten Friedensreich Hundertwasser „die gerade Linie ist gottlos und unmoralisch“ besser verstehen. Ich finde, auf diese Formulierung muss man erst einmal kommen 😉

Hundertwasser Haus

Begrüntes Hundertwasser Haus mitten im 3.Bezirk

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Hundertwasser Museum

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Über couchsurfing.com habe ich ein sehr nettes Wiener Pärchen kennen gelernt, auf deren Couch ich für ein paar Nächte schlafen konnte. Das war wirklich ein Glücksfall, denn somit hatte ich direkt Anschluss zu Leuten vor Ort. Und anstatt klassischem Touri-Programm genoss ich sehr entspannte gemeinsame Abende, an denen wir u.a. leckere Käse Spätzle selber zubereiteten – natürlich mit ganz vieeeeel Käse. Danke Fabian und Vally für die wirklich sehr netten Abende!

Spätzle Celebration __________________________________________________________________________

Danach ging es zurück auf den Radfahrer Highway, dem EuroVelo 6, der vom Atlantik bis ans Schwarze Meer führt. Direkt hinter der österreichisch-slowakischen Grenze erwartete mich Bratislava oder – wie man im Deutschen sagt – Pressburg.

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Burg Bratislava an der Donau

 

 

 

 

 

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Icke vorm National Theater in Bratislava

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Dort gibt es eine schöne, kleine historische Altstadt mit ansehnlicher Burg und – jetzt kommt´s – einem UFO Observatorium. Zumindest war es das früher. Heute befindet sich im Observationsdeck ein Restaurant, nachdem sich wohl leider keine außer-planetarischen Wesen haben blicken lassen. Für eine futuristische Aufnahme reicht´s aber allemal!

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The only UFO in Bratislava

 

 

 

 

 

 

 

 

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Nach der intergalaktischen Verschnaufpause ging es für mich weiter Richtung ungarischer Grenze. Und die war auch bereits nach einigen Stunden erreicht. Liegt wohl daran, dass die gesamte Slowakei mit seinen fünfeinhalb Millionen Einwohnern lediglich die Größe von Niedersachsen hat. Somit ging auch am ungarischen Schlagbaum auch nicht wirklich die Post ab:

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Ungarisch-Slowakisches Grenzgebiet

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Auf ungarischer Territorium ging es dann weiter Richtung Györ. Neben der endlosen Weite mit viel unberührter Natur, der deftigen ungarischen Küche, freue ich mich jedes Mal wie ein kleines Kind über die sehr langen, lustig aussehenden Wörter, die ich auf Straßenschildern entdecke. Dass viele Wörter für unsereins so seltsam aussehen, liegt daran, dass Ungarisch, genau so wie das Finnische, zur Uralische Sprachfamilie gehört. So, alle Sprachhistoriker unter uns bitte wieder setzen…

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Mosonmagyarovar Üdvözli Önt!

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Middle of Hungarian Nowhere

 

 

 

 

 

 

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Icke in the Middle of Somewhere

 

 

 

 

 

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Rathaus in Györ

Nach über 2000 gefahrenen KM kam ich in Györ an und musste doch tatsächlich zum ersten Mal meine Regenjacke auspacken. Urplötzlich fing es aus heiterem Himmel an ordentlich zu regnen…Wie gut, dass ich alles am Rad hab 😉

Abschließend möchte ich nochmals auf meine Spendenaktion aufmerksam machen und alle einladen, daran teilzunehmen. Alle Gelder kommen zu 100 %  Menschen in Nepal zu Gute, denen es häufiger auf den Kopf regnet, da sie leider gar kein Dach über dem Kopf haben! Auch kleine Spendenbeiträge sind mehr als Willkommen!!! Wie hat es ein Spender vor ein paar Tagen so schön ausgedrückt: „Ein Beitrag für Baumaterial für ein Haus in Nepal klingt besser als (weitere) 20 EUR im Biergarten in Bonn zu investieren.“

 

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