Im schönen Straßburg gönnte ich mir zur Abwechslung für eine Nacht ein richtiges Bett in einem Hostel, wo ich glücklicherweise auch mein Rad unterstellen konnte. Dies war großes Glück für mich, da in diesen Tagen aufgrund der Euro Krise viele Sitzungen im Europa Parlament stattfanden und somit fast alle Unterkünfte ausgebucht waren.

Hmmm- was mache ich dann? Weiterfahren? Nö, erst mal ne Cola zur Erfrischung…Dabei kam ich mit drei Franzosen ins Gespräch. Zufällig kannte einer von denen jemanden, der in dem Hostel arbeitete und mir das allerletzte freie Bett der Stadt reservierte…Korrekt, ich konnte mein Glück kaum fassen. Incroyable 😉 Was für ein „Zufall“ !!!

Am nächsten Tag flanierte ich dann durch die Innenstadt und schaute mir das Wahrzeichen der Stadt an, den Strassburger Münster, eine sehr imposante römisch-katholische Kathedrale – im Übrigen eine der größten Sandsteinbauten der Welt – und das Europaparlament. Als ich eintrudelte hielt gerade ein gewisser Herr Tsipras eine Rede…Geredet wird hier genug, dachte ich mir, lieber was tun, also wigger radeln…

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Von Strassburg ging es dann u.a. auf dem Canal du Rhone au Rhin an Colmar, Freiburg und Mulhouse vorbei Richtung Basel. In diesen Tagen waren zwischen 80 – 100 Km an der Tagesordnung: Der Marv Express rollt ganz ordentlich, nachdem die Temperaturen sich wieder etwas beruhigt hatten. Und trotz der Anstrengung tut es gut, so viel Natur und Grün vors Auge zu bekommen…

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In Basel rollte ich durch die Rheinpromenade mit Blick auf die historische Altstadt und dann ab ins nächste Örtchen – Wäsche waschen und danach Abendessen…Italian Stallion Style.

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Am 10. Tag der Reise, nach über 700 Km hatte ich Schaffhausen – dem Ort der Rheinquelle – erreicht. Das Ende bzw. Anfang des Rad Rheinweges. Ein Wahnsinn, wie der Rhein hier auf einer Breite von 150 Metern und einer Höhe von 23 Metern mit brachialer Wasserkraft in die Tiefe stürzt. Ich war bei Ankunft am Rheinfall total überwältigt, dass ich es bis hierhin geschafft habe und genoss ausgiebig dieses energiegeladene Naturspektakel.

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5 Gedanken zu “Von Straßburg zur Rheinquelle…

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