Bonjour Tout le Monde,

ich freue mich sehr euch die ersten Eindrücke meiner Reise zu schildern.

Die ersten 6 Tage waren wirklich höllenanstrengend, aber aller Anfang ist bekanntlich schwer…und in diesem Fall auch äußerst schweißtreibend. Aber, wie heißt es auch so schön, alles zahlt sich am Ende des Tages aus.

Und es hat sich gelohnt! Die ersten 400 Km haben mich bis nach Frankreich geführt. Genauer gesagt ins Elsaß, nach Straßburg, wo ich heute Nachmittag eingerollt bin.

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Aber der Reihe nach…Von Bonn ging es bei noch warmen Temperaturen zuerst nach Koblenz, wo ich am Deutschen Eck mein erstes Zeltlager (noch) hochoffiziell auf einem Campingplatz aufschlug. Dort, wo Rhein und Mosel zusammenlaufen, begrüßte ich Kaiser Wilhelm 1

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und radelte von dort bei stetig steigenden Temperaturen durchs schöne Mittelrheintal entlang unzähliger Burgen und Schlösser, wie z.B. die bei Kaub im Rhein liegende Burg Pfalzgrafenstein Lorely

Der Anblick ein Genuss, die Hitze aber kaum zu ertragen. Die Sonne brannte unerbittlich, so dass mein Kopf schnell einer Tomate glich und das Wasser in meinen Trinkflaschen schnell einer warmen Wasserpfütze. Ich glaube niemals in meinem Leben so viel geschwitzt zu haben.  Glücklicherweise fand ich unterwegs – auf der Strecke an Mainz, Ludwigshafen, Speyer und Karlsruhe vorbei – immer wieder zur rechten Zeit Restaurants, Pensionen und Herbergen, um meine Wasservorräte immer wieder aufzufüllen und eine kurze Rast einzulegen.

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In den ersten Tage schaffte ich zwischen 60 – 80 Km am Tag und kampierte bereits die dritte Nacht im Freien direkt in der Nähe vom Rhein, meinem treuen Begleiter an der Seite.
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Das Suchen eines geeigneten Schlafplatzes gehört von nun zu meiner Abendbeschäftigung. Ein schönes ruhiges Plätzchen fand sich bislang jedoch immer. Es ist immer nur eine Frage der Kilometer…

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Und dann heißt es immer Zelt aufbauen, Iso-Matte aufblasen, Pasta köcheln, Essen und dann bin ich zumeist so platt, dass ich nur ein bis zwei vorbei rauschende Schiffe zähle bis ich einschlafe .

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Am 5. und 6. Tag durchbrach ich dann die 100 Km pro Tag und war mächtig stolz so viel Strecke an einem Tag geschafft zu haben. Meine Muskeln hatten sich doch ziemlich zügig an die Belastung gewöhnt und  mit ständigen Trinken, kleinen Snacks zwischendurch – am Besten Obst und Nüsse  – sowie kurzzeitigen Rastpausen in der Mittagshitze kommt mein Körper nun immer besser mit dem Brutofen zurecht.

Und das Derbste mit den Temperaturen ist ja wohl überstanden. Den Kampf gegen den Sonnengott habe ich also anscheinend erst einmal für mich entschieden.

So kann´s weitergehen 😉

 

 

 

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5 Gedanken zu “Die ersten 400 km sind geschafft…

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